30.09.2021
Außentüre aus Aluminium

Heizkosten sparen – die 6 besten Tipps

Außentüre aus Aluminium
Bei Neubau und Türenaustausch sogar gesetzlich vorgeschrieben: Haustüren mit hoher Wärmedämmung

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Innentueren von Grauthoff
Um Heizkosten zu sparen müssen Sie wissen, welche Innentüren geschlossen bleiben sollten.

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Velux Fenster mit Mehrfachverglasung
Mit modernen Fenster mit Mehrfachverglasung können Sie Heizkosten sparen.

© Velux

Wussten Sie, dass ein Haushalt im Einfamilienhaus bis zu 440€ an Heizkosten im Jahr sparen kann, wenn alte Fenster ausgetauscht werden? Wir haben sechs wertvolle Tipps, wie Sie effektiv Heizkosten sparen können.

Heizen Sie jedes Zimmer richtig 

Die Grundregel beim Heizen lautet: In keinem Zimmer sollte es für längere Zeit kälter als 15 Grad sein. Wenn ein Raum für lange Zeit abkühlt, ist viel Wärme nötig, um eine angenehme Zimmertemperatur zu erreichen. Das kostet bares Geld. 

Aber es kommt noch schlimmer: Zimmer, die dauerhaft unter die Temperaturschwelle von 15 Grad fallen, sind anfällig für Schimmelbefall, weil Feuchtigkeit an kalten Wänden schnell kondensiert

Doch Sie sollten Zimmer auch nicht zu stark heizen. Bei zu hoher Temperatur sinkt die Luftfeuchtigkeit und das Risiko für Atemwegserkrankungen und Erkältungen steigt dadurch maßgeblich an. 

Doch welches Zimmer sollte denn nun wie beheizt werden? Natürlich ist das von Haus zu Haus unterschiedlich. Dennoch gibt es einige grobe Richtlinien bzw. Empfehlungen: 

  • Die Wohnraumtemperatur sollte bei etwa 20 Grad liegen 
  • Die Kinderzimmertemperatur sollte etwa 22 Grad betragen, da Kinder anderes Wärmeempfinden haben als Erwachsene.
  • Die Temperatur im Schlafzimmer sollte zwischen 16 und 19 Grad liegen, damit der Körper nachts in den Ruhemodus gelangen kann und Sie gut einschlafen.
  • Die Badtemperatur darf bis zu 23 Grad betragen, da bei kalten Temperaturen warmer Wasserdampf von Dusch- und Badewasser schneller an den Wänden kondensiert und somit Schimmel entstehen kann.

Schließen Sie die Türen zwischen warmen und kalten Zimmern

Stellen Sie sich vor Ihr kühles Schlafzimmer mit 17 Grad Raumtemperatur ist durch eine Tür mit dem angenehm warmen 20-Grad-Wohnzimmer verbunden. Stellen Sie sich nun vor, diese Tür bleibt für längere Zeit geöffnet. Das Ergebnis wäre nicht sehr wünschenswert: 

  • Das Wohnzimmer kühlt ab, weil Wärme in das Schlafzimmer entweicht, wo eigentlich keine gebraucht wird.
  • Die Heizung im Wohnzimmer heizt nun stärker und verbraucht mehr Energie, weil zwei Zimmer beheizt werden: Die Heizkosten steigen.
  • Die warme Heizluft aus dem Wohnzimmer kondensiert an den kalten Schlafzimmerwänden, wodurch sich Schimmel bilden kann. 

Schließen sie also unbedingt die Türen zu Zimmern mit unterschiedlichen Temperaturen. So sparen Sie nicht nur Heizkosten, sondern beugen auch teure Schäden vor. Dabei ist es auch wichtig, dass die Türen die richtigen technischen Eigenschaften besitzen. 

In unserem Türen-Showroom finden sie eine große Auswahl verschiedenster Türen. Um sicherzugehen, dass Ihre Türen auch einen Beitrag dazu leisten, Heizkosten zu sparen, sollten Sie sich jedoch unbedingt in einem Fachbetrieb in Ihrer Nähe beraten lassen

Installieren Sie morderne elektronische Thermostate 

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Thermostaten:

  • Alte mechanische Thermostate
  • Moderne elektronische Thermostate 

Bei mechanischen Thermostaten muss die Temperatur immer von Hand eingestellt und verändert werden. Trotzdem kann die echte Zimmertemperatur dann um bis zu 5 Grad von der eingestellten Temperatur abweichen. Viele Hausbesitzer entscheiden sich dennoch für diese veraltete Art der Temperaturregler, da sie günstiger sind als moderne Thermostate. Doch diese Sparmaßnahme kann schnell nach hinten losgehen

Ein elektronisches bzw. digitales Thermostat kann hingegen punktgenau eingestellt werden. Dank Zeitschaltuhr bestimmen Sie, wann die Temperatur automatisch steigt oder sinkt. Außerdem sind moderne Thermostate viel genauer beim Messen der Temperatur. Nur so können Sie sicher gehen, dass Sie nicht unnötig viel heizen, obwohl die eingestellte Temperatur schon erreicht wurde. 

Wenn Sie nachhaltig Heizkosten einsparen wollen, sollten Sie unbedingt auf moderne Thermostate setzen. Langfristig lohnt sich diese überschaubare Investition auf jeden Fall. Gerne beraten wir Sie dazu im Fachbetrieb in Ihrer Nähe.

Verdecken Sie keine Heizkörper

Viele kennen das lästige Problem: Die Heizkörper sind so im Zimmer eingebaut, dass sie der eigenen Wunschvorstellung von einer perfekten Raumgestaltung buchstäblich im Weg stehen. Im Zweifel erachtet man einen Heizkörper dann als nicht so wichtig und versteckt ihn hinter den schönen neuen Gardinen, oder stellt den bequemen Lesesessel direkt davor. Immerhin ist es dann beim Lesen schön warm, oder?

So etwas sollten Sie auf jeden Fall vermeiden! Verdeckte Heizkörper verhindern eine gleichmäßige Wärmeabstrahlung. Die warme Luft kann sich dann nicht richtig im Raum ausbreiten und Sie müssen unnötig viel Heizen. Unterm Strich heißt das: Höhere Heizkosten!

Tauschen Sie Ihre alten Fenster aus 

Was für Fernseher oder Smartphones gilt, gilt auch für Fenster: Moderne Technik entwickelt sich rasant weiter. Doch während kaum jemand mehr einen Röhrenfernseher besitzt, haben viele Hausbesitzer immer noch Fenster im Haus, die stark veraltet sind. 

Das hat direkte Auswirkungen auf die Heizkosten. Über veraltete Fenster geht – je nach Modell – etwa vier- bis zehnmal mehr Wärme verloren als bei modernen Kunststofffenstern!

Eine Investition in neue Fenster lohnt sich auf jeden Fall, wie sich am Beispiel eines durchschnittlichen Einfamilienhauses zeigt: 

  • Fenster mit Isolierverglasung durch Fenster mit Dreifachverglasung zu ersetzen senkt die Energiekosten um ca. 200€ pro Jahr.
  • Fenster mit einfacher Verglasung durch Fenster mit Dreifachverglasung zu ersetzen senkt die Energiekosten um ca. 440€ pro Jahr.

Aber es gibt noch viel mehr Einsparpotenzial! Denn bei modernen Fenstern kommt es längst nicht mehr nur auf die Verglasung an. Mittlerweile gibt es sogar energetisch optimierte Rahmen, Beschläge und Dichtungen, die dazu beitragen, Heizkosten zu sparen. 

Zu den energetischen und technischen Eigenschaften beraten wir Sie gerne im Fachbetrieb in Ihrer Nähe

Gerne können Sie uns auch Fotos Ihrer Fenster zukommen lassen. Selbst durch eine Ferndiagnose lässt sich oft schnell feststellen, ob Sie durch einen Austausch Ihrer Fenster Heizkosten sparen können.

Einige unsere Spezialisten vor Ort verfügen sogar über modernste Wärmebildkameras, die genau aufzeigen können, ob Ihre Fenster anfällig für entweichende Wärme sind. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit einem Fachbetrieb in Ihrer Nähe auf

Tauschen Sie Ihre Haustüre aus

Es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum: “Meine Haustüre ist so dick und schwer, die isoliert bestimmt sehr gut.” Keine Sorge, falls Sie das auch gedacht haben, sind Sie nicht alleine. 

Fakt ist, dass auch die Haustüre durch ihre große Fläche ein oft übersehener Schwachpunkt ist, wenn es darum geht, Heizkosten zu sparen. Das gilt besonders, wenn die Türe in die Jahre gekommen ist.

Sie fragen Sich nun, ob auch Ihre Haustüre davon betroffen ist? Gerne können Sie uns auch Fotos ihrer Haustüre zukommen lassen. Auch aus der Ferne können unsere Spezialisten oft feststellen, ob sich der Austausch Ihrer Haustüre wirklich lohnt. Nehmen Sie einfach Kontakt mit den Experten in Ihrem regionalen Fachbetrieb auf!

Wärmedämmung bei Haustüren gesetzlich vorgeschrieben 

Doch was die meisten Hausbesitzer gar nicht wissen: Der Wärmeverlust bei neuen Haustüren ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. So dürfen Außentüren bei Neubauten oder dem Ersetzen der alten Haustüre nur eingebaut werden, wenn die Türfläche einen den Wärmedämmwert von 1,8 W/m²K nicht überschreiten. Was genau es mit dem komplexen Wärmedurchgangskoeffizienten auf sich hat – und wie hoch bei Ihrem Haus sein sollte – lesen Sie in unserem BAUWIKI-Eintrag zur Wärmedämmung

Neue Haustüre fördern lassen

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz mit Zuschüssen und Krediten.

Besonders begehrt sind deshalb momentan zum einen innovative Türen aus Kunststoff mit Mehrkammerprofil. Dabei verhindern viele Luftkammern in der Tür Wärmeverlust. Zum anderen sind aber auch Türen aus Edelstahl oder Aluminium begehrt, die mit hervorragend dämmendem Polyurethan-Schaum (PU) gefüllt sind. Diese Türen sparen Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit Heizkosten!

Sehen Sie doch einfach mal in unserem Haustüren-Showroom um und entdecken Sie die ganze Vielfalt an Außentüren. 

Bei Fragen zur KfW-Förderung, zu gesetzlichen Anforderungen beim Türenaustausch und zu all Ihren Fragen stehen Ihnen unsere Experten im Fachbetrieb in Ihrer Nähe zu Verfügung. 

Wir helfen Ihnen gerne weiter!