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Spindeltreppe und Wendeltreppe - wo liegt der Unterschied?

Spindeltreppe
© Dolle

Für viele sind Spindeltreppen und Wendeltreppen das Gleiche. Denn beide sind in sich gewendelt statt einfach nur gerade ins nächste Stockwerk zu führen. Dennoch sind Spindeltreppe und Wendeltreppe keine Synonyme! Genau genommen ist die Spindeltreppe eine Sonderform der Wendeltreppe.

 Woran kann man die beiden unterscheiden? Generell gilt die Faustregel:

 

  • Wendeltreppen führen freitragend nach oben. Dadurch entsteht in der Mitte der Treppe ein runder Freiraum, auch als “Treppenauge” bezeichnet.
  • Spindeltreppen werden in der Mitte um ein verbindendes Element gewendelt, die sogenannte Spindel. Meist ist dies ein Metall-Stab.

Wendeltreppe

Als Wendeltreppe wird eine Treppe bezeichnet, die sich in ihrem Verlauf mindestens einmal um sich selbst, also um 360 Grad dreht. Dabei gibt es verschieden enge Wendelungen, etwa eine Viertel-Wendelung oder eine halbe Wendelung. Ebenso können Wendeltreppen nach links oder nach rechts gewendelt sein: Hier gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Eine ganz spezielle Form ist eine Wendeltreppe mit zwei Wendelrichtungen, in Form einer Doppelhelix: Hier wird eine Richtung zum nach oben gehen, die andere zum nach unten gehen verwendet.

Das Treppenauge in der Mitte ist dabei auch ein Anzeichen für den Komfort der Treppe: Je größer das Auge ist, desto flacher ist die Steigung der Wendeltreppe. Damit ist es auch umso bequemer diese zu besteigen. Bei einem kleinen Auge ist die Steigung höher, die Wendeltreppe verbraucht aber auch weniger Platz.

Generell lassen sich Wendeltreppen aus allen Materialien bauen, so unter anderem aus Holz, Glas oder Metall. Zudem können die Stufen verschiedene Bauweisen aufweisen: Die Stufen einer Wendeltreppe können als Wangentreppe, Mittelholmtreppe oder auch als Faltwerktreppe konstruiert sein. Welche Bauweise Sie wählen, hängt stark von Ihrem persönlichen Wohnstil ab: Eine Wendeltreppe kann modern oder klassisch, schlicht oder elegant wirken. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Ihre Treppe aussehen soll, setzen Sie sich mit Ihrem BAUWIKI-Fachbetrieb in Verbindung. Hier können Sie verschiedene Treppen in einer Treppen-Ausstellung besichtigen.

Spindeltreppe

Die Spindeltreppe ist ein Sonderfall der Wendeltreppe: Wenn das Auge so klein wird, dass es durch einen Stab in der Mitte ersetzt wird, spricht man von einer Spindeltreppe. Diese ist anders als die Wendeltreppe nicht mehr selbsttragend, sondern der Stab (auch Spindel genannt) trägt die Last der Treppe. Da die Wendelung dadurch sehr eng wird, gilt die Spindeltreppe auch als Raumspartreppe. Wichtig zu wissen: Spindeltreppen zählen deshalb nicht als Haupttreppe, sondern nur als Nebentreppe! Sie können eine solche also nur als zusätzliche Treppe anbringen, nicht aber als einzige Verbindung zwischen zwei Stockwerken.

Meist werden Spindeltreppen aus Holz oder Metall gebaut. Da Spindeltreppen auch häufig als zweiter Rettungsweg an Gebäuden angebracht werden, werden sie im Außenbereich ebenfalls oft verwendet. Hier sind sie meist aus Metall gebaut, zum Beispiel mit Stufen aus Lochblech.

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